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Oder willst Du Deine Fette besser als Energiequelle nutzen? Mit dem Fettstoffwechsel- bzw. Fatburner-Training sind also unterschiedliche Erwartungen verknüpft, die nicht selten kontroverse Diskussionen entfachen. Prinzipiell lassen sich in diesem Zusammenhang zwei Zielgruppen voneinander unterscheiden: zum einen die ambitionierten Ausdauersportler, denen es vorrangig darum geht, einen höheren Anteil an Fetten im Energiestoffwechsel nutzen zu können, vor allem bei Langzeitausdauerbelastungen über 30 Minuten.
Zum anderen sind es die Fitnesssportler, die über ein "Fatburner -Training" eine Reduktion des Körperfettanteils erreichen wollen.
Für beide Ziele gibt es unterschiedliche Trainingsempfehlungen.
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Echtes Fettstoffwechseltraining erhöht das Leistungspotential
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Unsere Vorfahren hatten keine Probleme mit ihrem Gewicht. Sie mussten, was sie verspeisen wollten, erst einmal erjagen. Das war sehr schweißtreibend, aber auch gesund. Denn sie haben dabei das Fett verbraucht, das das erlegte Tier zu bieten hatte. Wir Heutigen verbrennen hauptsächlich Kohlenhydrate, weil wir uns im täglichen Leben nur wenig bewegen. Unser Körper funktioniert aber noch so wie zu Jägers und Sammlers Zeiten. Ein „echtes“ Fettstoffwechseltraining zielt auf eine Erhöhung des aeroben Leistungspotentials, wobei mehr freie Fettsäuren zur Verfügung stehen. Bei einem hohem aeroben Leistungsniveau, in dem Laktat erst bei höheren Geschwindigkeiten gebildet wird, werden mehr freie Fettsäuren verstoffwechselt. Dazu ist aber eine Anpassung in den Muskelzellen nötig.
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Durch das Training vergrößern sich die Kraftwerke in den Muskelzellen, die Mitochondrien. Sie sind dann besser in der Lage, unter Sauerstoffzufuhr die freien Fettsäuren und die Glukose in Energie umzuwandeln. Zusätzlich werden mehr Triglyzeride in der beanspruchten Muskulatur gespeichert. Zu einer Anpassung im Fettstoffwechsel kommt es aber erst nach einem mehrmonatigen Ausdauertraining. Gut trainierte Ausdauersportler verstoffwechseln mehr freie Fettsäuren während der Belastung als Untrainierte oder Sportler der Nichtausdauersportarten. Voraussetzung für das Fettstoffwechseltraining sind bei Leistungssportlern Belastungen von über 90 Minuten Dauer, die zu einer Verknappung des Glykogens (tierische Stärke) führen. Für einen optimierten Fettstoffwechsel braucht ein Ausdauerleistungssportler ein mehrjähriges Ausdauertraining. Dabei sollte die Belastungsintensität einen Laktatwert von 3 mmol/l nicht überschreiten. Für Anfänger genügen bereits Ausgangsbelastungen von über 30 Minuten Dauer. Aus gesundheitlicher Sicht führt ein ausdauerorientiertes Training zu guten positiven Auswirkungen.
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